Im Garten wächst mehr, als man ausgesät hat.

 

 Herzlich wilkommen auf der Hompage des KGV Erlengrund 1972 e.V.

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 unter anderen die Bauernregeln für den aktuellen Monat:

Schönes Wetter auf Fortunat, ein gutes Jahr zu bedeuten hat.

Juniregen und Brauttränen dauern so lange wie's Gähnen.

Juni, mehr trocken als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.

Durch Juniwind aus Norden ist noch nichts verdorben worden.

Bläst der Juni ins Donnerhorn, so bläst er ins Land das gute Korn.

Juni nass - viel Bodengras.

Soll Feld und Garten wohl gedeihn, dann braucht's im Juni Sonnenschein.

Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras.

Mensch und Juniwind ändern sich geschwind.

Wenn der Juni kühl und trocken, gibt's was in die Milch zu brocken.

Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt.

Ein Nachtfrost noch im Junius, macht ohn' Ausnahm' viel Verdruss.

Juni, feucht und warm, macht keinen Bauern arm.

Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh dem Bauer.

Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.

Regen am Medardustag verdirbt den ganzen Heuertrag.

 


 

Spruch der Woche

 

Die Pracht der Gärten aber

hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung.

 Madame de Staël

 

 


 

 


 

Juni Garten Tipp

  

Hecken schneiden

Ende Juni ist es Zeit, laubabwerfende Hecken zu schneiden. Vor dem Schnitt sollte unbedingt überprüft werden, ob noch besetzte Vogelnester vorhanden sind. In diesem Fall muss der Schnitt verschoben werden. Beim jährlichen Pflegeschnitt wird nicht in das alte Holz geschnitten, sondern nur bis zur Basis der Neutriebe. Um formalen Hecken ein akkurates Aussehen zu geben, bedarf es einigen Geschicks bzw. Erfahrung. Anfänger sollten sich die Arbeit durch das Spannen von Schnüren oder die Verwendung von Schnittschablonen (bei Buchsbaum) erleichtern. Nach dem Schnitt darf bei entsprechender Wetterlage das Gießen nicht vergessen werden. So wird der Verlust von Biomasse durch einen schnellen Neutrieb ausgeglichen.

Eisbergsalat pflegen

Eisberg sollte wie alle anderen Kopfsalat-Sorten beim Pflanzen so flach wie möglich gesetzt werden. Das beugt Wurzelhalsfäule vor und bringt große, feste Köpfe. Beim Eisbergsalat ist sorgfältiges Gießen besonders wichtig. Bis sich die Blätter der Pflanzen auf dem Beet berühren, muss reichlich gewässert werden (20-25 l/m²). Danach ist oft bis zur Ernte kein weiteres Wässern nötig. Bei lang anhaltender Trockenheit muss vorzugsweise morgens vorsichtig zwischen den Pflanzen gegossen werden. Die Blätter sollen möglichst wenig benetzt werden, da Eisbergsalat sehr fäulnisanfällig ist. Bei lang anhaltend nassem Wetter sollten die Beete sogar mit Folie überbaut werden.

 

 

Quelle: http://www.kleingarten-hessen.d